Er war seit dem 02.12.1720
in 1. Ehe verheiratet mit seiner Frau Anna Catharina
Schulte.
Aus dieser Ehe ging 1 Tochter
hervor:
– Anna Elisabeth,
geb. am 25.03.1721.
Sie heiratete am 09.11.1738
in Gladbeck ihren Mann Bernd to Raucksell.
Johann war seit Juni 1730
in 2. Ehe verheiratet mit seiner Frau Angela Schulte Hege.
Aus dieser Ehe ging 1 Sohn
hervor:
– Johann Theodor,
geb. am 13.11.1730.
> Angela Scherkamp, geb.
Schulte Hege, war seit dem 03.11.1735 in 2. Ehe verheiratet
mit ihrem Mann Johannes Hegerfeld. Aus dieser Ehe gingen 4 Kinder
hervor.
In jenem Johann Theodor Scherkamp vollendeten sich alle meine
Hoffnungen und Spekulationen. Denn zu Beginn meiner Forschungen
im Jahre 2003 überlegte ich des öfteren, ob nicht
mehrere oder gar alle „Scherkämper“ miteinander verwandt
sind, ohne davon zu wissen.
So lernte ich mit der Zeit,
die notwendigen Informationen über Standesämter, Kirchenbücher
und Stadtarchive einzuholen. Aktuelle Daten stammen von lebenden
Familienmitgliedern. Nach ca. 2 Jahren intensiven Engagements
konnte ich belegen, daß tatsächlich alle in Deutschland
lebenden „Scherkämper“ Nachkommen des o.a. Johann Theodor
sind und eine Großverwandtschaft bilden. Drei seiner Söhne
gaben den Familiennamen weiter bis in die heutige Zeit, wo sich
rund 100 Personen „Scherkamp“ nennen dürfen.
Guter Tradition folgend waren
immer mal wieder Zwillingspärchen geboren, doch in den
letzten Jahrzehnten hat dieses Phänomen leider nachgelassen.
Eine bemerkenswerte bis pikante Randerscheinung ist für
mich der Umstand, daß eine Handvoll „Scherkämper“
(aus Bochum) keine direkten Nachkommen sind und kein Scherkamp-Blut
in sich haben. Wenige Generationen zuvor gab es nämlich
eine Art Adoption und ein Herr Scherkamp heiratete eine Frau
mit Sohn, denen er schließlich „seinen Familiennamen erteilte“
(so die offizielle Bezeichnung). Jene Nachkommen hätten
beinahe „Olschewsky“ geheißen!
Alle Wege und Wurzeln unseres
Namens münden in Gelsenkirchen – Buer. Dort erinnern heute
noch die Straße „Scherkampsweg“ und die „Gaststätte
Scherkamp“ an unsere Familie und deren Tradition vor Ort. Auch
manche Wohnhäuser, in denen schon vor etwa 100 Jahren Familienmitglieder
lebten, stehen heute noch.
Tradition gab es auch in der
Weitergabe von Vornamen. Die absoluten Renner waren Johann,
Theodor und Heinrich – gefolgt von Wilhelm und Hermann. Schmunzelnd
nahm ich zur Kenntnis, daß vor allem die ersten drei in
jeder Generation vertreten waren.
Ein wenig irritiert war ich
von Anfang an von der etwas eigenwilligen Art der „Scherkämper“.
Das Vorurteil vom sturen Westfalen hat sich leider zu häufig
bewahrheitet. Meist begegnete man mir und meinen Wünschen
mit Desinteresse und wollte später keinen Kontakt erhalten.
Wer weiß schon, welche Gene wir in uns tragen? Jemand
meinte einmal zu mir, vielleicht habe es in früheren Jahrhunderten
einmal innerfamiliäre Fehden gegeben, so daß die
Nachkommen daran noch „abbezahlen“...
Mein eigener Familienzweig
steht mangels männlicher Nachkommen vor dem „Aus“, sofern
nicht meine beiden Nichten irgendwie das Kunststück schaffen,
den Namen weiterzugeben. Um die nächsten Verwandten „Scherkämper“
zu erreichen, muß ich zurück bis zu meinem Ururgroßvater
Johann (!) und über seinen Bruder Wilhelm (!) wieder in
die Gegenwart zurückkommen. Dann lande ich bei „Scherkämpern“
in Gladbeck bzw. Gelsenkirchen.
Von Johann Theodor Scherkamp
ausgehend habe ich in Schriftform alle seine Nachkommen festgehalten
und dabei münde ich bei allen lebenden „Scherkämpern“
unserer Zeit. So lassen sich alle Verwandtschaftsgrade untereinander
nachvollziehen. Wen diese Riesenfamiliengeschichte interessiert,
der kann sich gern mit mir in Verbindung setzen, um mehr zu
erfahren...
(Schließlich möchte
ich die Leser dieser Seiten ein wenig neugierig machen.)